Familie & Freizeit

Mieten statt kaufen: 7 Dinge, die wir teilen können

Werkzeug mieten statt kaufen
Bildquelle: iStock/CasarsaGuru

Teilen liegt im Trend. Ein eigenes Auto? In Großstädten sparen sich viele die Kosten für Anschaffung oder Unterhalt und setzen auf Carsharing. Das Leihkonzept lässt sich auch auf andere Bereiche ausweiten. Wir stellen sieben Dinge vor, die Sie jetzt mieten statt kaufen können.

Sharing Economy setzt sich immer mehr durch, aber was heißt das genau? Frei übersetzt bedeutet das in etwa Wirtschaft des Teilens. Aus der Grundidee, dass jemand seinen Besitz auch anderen zur Verfügung stellt, hat sich inzwischen ein Geschäftsmodell entwickelt. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, die ihre Produkte nicht nur verkaufen, sondern auch vermieten.

Für den Verbraucher ist das Leihen oftmals attraktiv, schließlich spart er sich die meist teurere Anschaffung. Zu guter Letzt profitiert auch die Umwelt von dem Trend. Denn durch das Teilen wird ein Artikel immer wieder genutzt, statt mehrere Produkte nur kurze Zeit – und das schont die Ressourcen.

1. Auto und Fahrrad

Im Bereich der Fortbewegung ist das Mieten und Leihen schon recht etabliert. In Großstädten haben Anwohner sogar die Wahl zwischen mehreren Carsharing-Anbietern wie etwa DriveNow oder Car2Go. Über eine App sehen angemeldete Nutzer, ob ein Fahrzeug in ihrer Umgebung verfügbar ist, und können es dann reservieren, einsteigen und losfahren. Gezahlt wird pro genutzter Minute, dazu kommt ein geringer Monatsbeitrag.

Ähnlich funktionieren Leihdienste für Fahrräder. Die Konditionen können von Anbieter zu Anbieter variieren, in der Regel zahlen Mieter aber auch hier pro genutzter Minute eine Gebühr.

Top: Wer Autos oder Fahrräder mietet, spart sich nicht nur die Anschaffung, er muss sich außerdem keine Gedanken um Wartung und Pflege des Fortbewegungsmittels machen. Darum kümmert sich der Vermieter.

2. Spielzeug

Eltern dürften das kennen: Erst wollen die Kleinen ein Spielzeug unbedingt haben, nach ein paar Wochen verfliegt die Faszination aber und etwas Neues ist gefragt. Damit das einstige Objekt der Begierde nun kein trostloses Dasein im Schrank fristet, bietet sich auch hier die Möglichkeit: mieten statt kaufen. 

Bei Anbietern wie beispielsweise Meine Spielzeugkiste oder Ciluna können Familien Spielzeugpakete in verschiedenen Größen wählen und diese pro Monat buchen. Hat der Nachwuchs genug von Autos, Büchern und Co., oder ist schlichtweg zu alt für die Artikel geworden, geht die Box zurück an den Vermieter.

Top: Die eingeschickten Spielsachen werden maschinell gereinigt und gehen so in sehr gutem Zustand zur nächsten Familie.

3. Handtaschen

Kaum etwas ist so schnelllebig wie die Mode. Die gute Nachricht: Designfans können nun immer dem neusten Handtaschentrend folgen, ohne sich dabei in Unkosten zu stürzen. Onlinestores wie beispielsweise Fashion4aDay oder Temporary Wardrobe vermieten eine große Auswahl an Designerhandtaschen.

Ob Louis Vuitton, Prada oder Gucci: Accessoires, die beim Kauf sonst einen vierstelligen Betrag kosten, kann Frau nun eine Woche lang für unter 100 Euro ihr Eigen nennen.

Top: Wer die Style-Flatrate bucht, kann sich jeden Monat über eine neue Handtasche freuen.

4. Gartengeräte

Ein- bis zweimal pro Jahr müsste der Rasen vertikutiert werden, aber dafür gleich ein Gerät anschaffen, das die restlichen Tage im Schuppen wertvollen Platz wegnimmt? Viele Helfer für den Garten kommen nur selten zum Einsatz. Das haben Baumärkte erkannt und vermieten daher eine Reihe von Geräten wie Rasenmäher, Heckenscheren oder aber auch Häcksler.

Top: Hobbygärtner können die Helfer sowohl für einige Stunden als auch tage- oder wochenweise leihen.

5. Werkzeuge

Was fürs Gärtnern gilt, kann auch fürs Handwerken gelten. Die Investition in eine Betonfräse oder einen Fliesenschneider lohnt für die wenigsten. Wer besonders selten heimwerkt, kann nun aber auch kleine Geräte wie Bohrmaschinen, Heißklebepistolen oder sogar Hämmer bei Baumärkten wie Obi oder Hornbach ausleihen.

Top: Sie brauchen spontan eine Stichsäge? Bei den meisten Anbietern können Sie online schauen, ob das Wunschgerät in Ihrer Filiale vorhanden ist und es dann auch gleich reservieren. Mitarbeiter vor Ort beraten zusätzlich bei der Auswahl und erklären den Umgang mit den Werkzeugen.

6. Kinderkleidung

Ein Beitrag geteilt von kindoo (@kindoo.de) am

Gerade erst sind die neuen Schuhe eingelaufen, da sind sie auch schon wieder zu klein. Kunden von Portalen wie Kindoo können sie gegen ein passendes Paar austauschen. Auch der Der Onlineshop Kilenda vermietet Kinderkleidung und Babyzubehör für nahezu alle Altersstufen.

Eltern können sich ihre Lieblingsstücke online aussuchen und dann so lange behalten, wie die Sachen dem Nachwuchs passen. Für die ersten vier Wochen fällt eine Monatsgebühr an, danach zahlen Mieter pro Tag. Gefällt ein Stück so gut, dass Sie es doch behalten wollen? Dann können Sie es auch nachträglich noch kaufen, die gezahlte Miete wird vom Kaufpreis abgezogen.

Top: Wenn durch ein kleines Malheur Flecken oder andere Beschädigungen entstehen, müssen Kunden keine Extrakosten fürchten. Das Risiko trägt der Verleiher.

7. Technik und Haushaltsgeräte

Waschmaschine, Kühlschrank oder Staubsauger – auch elektronische Haushaltsgeräte aller gängigen Marken lassen sich ganz einfach mieten, zum Beispiel beim Anbieter Mieten statt Kaufen.

Das Versandhaus Otto geht noch weiter und vermietet von der Drohne bis zur Kaffeemaschine oder zum Fitnessgerät zahlreiche Artikel aus seinem Sortiment.

Wer etwa mit dem Gedanken spielt, sich einen Crosstrainer anzuschaffen, kann ihn erst mal ohne Risiko mieten. Steht das Fitnessgerät dann doch unbenutzt herum, geht es zurück an den Händler. Mit einer geliehenen Digitalkamera schießen Sie hingegen im Urlaub Bilder, können sich in den nächsten Ferien aber vielleicht schon wieder ein neueres Modell mieten. Auch Media Markt bietet zum Beispiel Sprachassistenten, Gaming-Zubehör oder Fitness-Armbänder zur Miete an.

Top: Reparatur und Austausch defekter Geräte sind in der Miete inklusive. Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen werden außerdem nicht nur geliefert, sondern auch direkt vom Kundenservice angeschlossen.

Autor: Barclaycard
Mehr entdecken