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E-Scooter-Vermieter im Vergleich: Was bieten Lime, Voi & Co.?

Frauen auf Elektroroller
Bildquelle: iStock/Sladic

Seit Sommer 2019 dürfen E-Roller auch durch deutsche Städte fahren. Vier große Anbieter vermieten aktuell die City-Flitzer. Doch welcher Vermieter bietet was?

So geht es. Das kostet es.

Die meisten E-Roller in den deutschen Städten stammen von den Anbietern Lime, Voi, Circ und Tier. Das Prinzip ist bei allen dasselbe. Zum Mieten benötigt man die App des jeweiligen Unternehmens. Diese gibt es kostenlos auf den Anbieter-Webseiten und im Google-Play- oder App-Store. Nach der Installation der App gibt man darin lediglich seine E-Mail-Adresse, Handynummer sowie Bezahldaten an. Meist erfolgt die Bezahlung über die Kreditkarte, bei einigen Anbietern geht dies beispielsweise auch über Paypal.

Die App zeigt auf Wunsch die verfügbaren E-Roller in der Umgebung an, in der Regel auch den Akkustand und den Preis fürs Mieten. Ist ein E-Roller gefunden, kann dieser, je nach Anbieter, entweder via App freigeschaltet werden oder per Scan des daran angebrachten QR-Codes – schon kann die Fahrt losgehen. In aller Regel gibt es einen Pauschalpreis fürs Aktivieren von einem Euro, hinzu kommt eine Gebühr pro Fahrminute. Der Minutenpreis kann je nach Anbieter und Stadt zum Teil erheblich variieren. In den ersten Monaten nach Einführung schwankte er beispielsweise zwischen 15 und 25 Cent pro Minute.

Lime: Eigene Forschungsabteilung

Lime ist ein Anbieter aus den USA, der bislang in sechs deutschen Städten aktiv ist: Berlin, Köln, Dresden, Frankfurt, Hamburg, München.

In Tests wie von Computerbild punktet Lime mit den relativ großen Rädern seiner E-Roller. Die 25 Zentimeter Durchmesser sollen für großen Komfort und Fahrstabilität sorgen. Noch eine Besonderheit: Wer den angezeigten Roller nicht gleich findet, kann per App ein Rufsignal beim Scooter auslösen.

Hier können Sie die Lime-App für iOS und für Android herunterladen.

Circ: Mit Halterung fürs Smartphone

Der deutsche Anbieter Circ stellt in sechs deutschen Städten eine eigene E-Roller-Flotte bereit: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Herne.

Tests wie der von Chip heben vor allem die Ausstattung der Circ-Roller hervor. So besitzen die Gefährte eine Halterung fürs Smartphone, auf dem man die Strecke per Navi-App während der Fahrt im Auge behalten kann. Das Smartphone lässt sich über eine USB-Buchse am E-Roller aufladen. Auch für eine Trinkflasche ist eine Halterung zu finden.

Hier können Sie die Circ-App für iOS und für Android herunterladen.

Voi: Hoher Akkustand

Neben sieben deutschen Städten (Berlin, München, Hamburg, Potsdam, Lübeck, Augsburg, Erfurt) stellt der schwedische Anbieter Voi seine E-Roller auch für die Besucher des Movieparks in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Dank der Räder mit 20 Zentimetern Durchmesser fahren sich die Voi-Roller laut Tests recht wendig, fanden die Chip-Tester. Zudem punktete Voi dort mit dem Akkustand der E-Roller. Morgens um 7 Uhr waren die Akkus im Schnitt zu 90 Prozent geladen.

Hier können Sie die Voi-App für iOS und für Android herunterladen.

Tier: Weit verbreitet

Das Berliner Start-up-Unternehmen Tier ist im August 2019 bereits in 15 deutschen Städten aktiv, neben den Metropolen Berlin, Hamburg und Co. zum Beispiel auch in Heidelberg, Ingolstadt, Münster und Bonn. Damit gehört es zu den Anbietern mit der größten Verbreitung.

In Tests wie von Computerbild fiel die Federung positiv auf. Außerdem besitzen die Tier-Roller, genauso wie die Fahrzeuge von Circ, einen zweiten Bremshebel am Lenker. Eine Übereinstimmung mit den Lime-Rollern wiederum besteht im Rufsignal, das die Roller von sich geben können, wenn man sie nicht sofort ausfindig macht.

Hier können Sie die Tier-App für iOS und für Android herunterladen.

Autor: Barclaycard
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