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E-Mobilität-Trends 2019: Das können E-Scooter, Hoverboard und Co.

Touristin mit E-Scooter
Bildquelle: iStock/gahsoon

E-Mobilität funktioniert auch im Kleinen: Neben Elektroautos gibt es verschiedene sogenannte E-Cruiser wie Elektroroller, E-Einräder und E-Skateboards. Was die einzelnen Modelle ausmacht und inwiefern sie für den Straßenverkehr zugelassen sind, lesen Sie im Folgenden.

Im Jahr 2018 war rund ein Viertel aller verkauften Fahrräder mit einem Elektromotor ausgestattet, so das Marktforschungsinstitut Statista. Doch das E-Bike ist nicht das einzige Verkehrsmittel, das zu elektrischer Mobilität verhilft. Wir haben uns ein paar der modernen E-Cruiser angesehen.

Für Einsteiger: Elektroroller

Elektroroller werden auch E-Scooter oder E-Tretroller genannt. Gerade die letzte Bezeichnung ist sehr zutreffend: Die Handhabung ist ähnlich einfach wie bei einem normalen Tretroller und dank der Motorunterstützung ist kaum eigene Muskelkraft notwendig. Ab Sommer 2019 dürfen Elektroroller auch durch deutsche Städte fahren. Dafür muss der Fahrer mindestens 14 Jahre alt sein und den Radweg benutzen. Der E-Scooter darf maximal 20 Stundenkilometer schnell sein und muss einige technische Voraussetzungen erfüllen.

E-Scooter sind in der Regel kleiner und leichter als Fahrräder. Viele lassen sich außerdem zusammenklappen. Einsteigermodelle gibt es ab etwa 300 Euro, Top-Modelle können deutlich über 1.000 Euro kosten. Im mittleren Segment ist unter anderem der Ninebot by Segway KickScooter ES1 angesiedelt.

Für Freizeitfahrer: Hoverboard

Der Begriff „Hoverboard“ stammt ursprünglich aus dem Film „Zurück in die Zukunft II“, in dem Michael J. Fox auf einem gleichnamigen schwebenden Skateboard fuhr. Heute sind damit E-Boards gemeint, also Rollbretter ohne Lenkstange. Sie werden gesteuert, indem der Fahrer sein Gewicht von einer Seite der Trittfläche auf die andere verlagert.

Hoverboards besitzen keine Straßenzulassung. Sie dürfen laut ADAC nur im sogenannten „abgegrenzten nichtöffentlichen Verkehr“ benutzt werden. Dazu zählen zum Beispiel abgesperrte Innenhöfe oder abgetrenntes Privatgelände.

Viele Modelle sind mit Bluetooth ausgestattet, über die Musik vom Smartphone an einen integrierten Lautsprecher übertragen werden kann. So zum Beispiel beim Bluewheel HX510.

Für Wagemutige: Elektroskateboard

E-Skateboards sind klassischen Skateboards nachempfunden und sind auch als Longboards bekannt. In wenigen Sekunden erreichen sie bis zu 40 Stundenkilometer, einige Modelle beschleunigen bis fast 50 Stundenkilometer.

Mittelklassemodelle wie zum Beispiel das Koowheel D3M fahren etwa 35 Stundenkilometer schnell. Für alle Modelle gilt wie bei den Hoverboards: Für den öffentlichen Straßenverkehr sind sie nicht zugelassen.

Für Balancekünstler: E-Einrad

Je nach Hersteller werden E-Einräder auch als Monowheel, Solowheel oder Airwheel bezeichnet. Im Gegensatz zu den anderen E-Cruisern besitzen sie nur ein einziges Rad, zum Aufsteigen dienen zwei Trittflächen an den Seiten. Bewegt der Fahrer seinen Fuß nach vorn und neigt die Trittfläche damit nach unten, beschleunigt das E-Einrad. Zurück in die Ausgangsstellung lässt sich das Gefährt wieder bremsen.

Die meisten Hersteller liefern einen Haltegurt und Stützräder mit, die für die ersten Fahrten mit dem E-Einrad sehr praktisch sein können.

Die schnellsten Modelle können bis zu 25 Stundenkilometer erreichen, Mittelklassemodelle wie zum Beispiel das Airwheel Q3 sind meistens um die 18 Stundenkilometer schnell. Eins haben alle E-Einräder gemeinsam: Mit ihnen darf man nicht im öffentlichen Straßenverkehr fahren.

Autor: Barclaycard
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