Familie & Freizeit

Energiekosten senken: Stromspar-Ideen für den Winter

Mutter und Tochter am Backofen
Bildquelle: iStock/PeopleImages

Sobald die Tage kürzer und kälter werden, kommen Heizung, Öfen oder Lampen im Haushalt in der Regel öfter zum Einsatz. Wer seine Energiekosten im Herbst und Winter trotzdem senken möchte, könnte das mit den folgenden zehn Tipps versuchen – die sollten sich nämlich schnell und unkompliziert umsetzen lassen.

Die Energiekosten in Deutschland sind offenbar gestiegen: Laut vorläufiger Daten des Statistischen Bundesamtes war im Oktober 2018 der Verbraucherpreisindex (die durchschnittliche Preisentwicklung) um 2,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Eine noch höhere Rate hatte es zuletzt im September 2008 (+ 2,8 Prozent) gegeben. Ein Grund mehr für Sie, um Energie zu sparen? Zehn Ideen für den Alltag bekommen Sie hier.

Elektrogeräte ausschalten: In den meisten Haushalten dürften sich Elektrogeräte (beispielsweise Computer, Stereoanlagen oder Fernseher) befinden, die nur während eines bestimmten Zeitfensters genutzt werden. Aber auch wenn sie nicht eingeschaltet, sondern im Standby-Modus (Ruhezustand) sind, können sie eventuell Energie verbrauchen. Das Umweltbundesamt rät Verbrauchern daher zu Einzelsteckdosen oder Steckdosenleisten zum Abschalten. Bildquelle: iStock/deepblue4you
Kühlgeräte energiesparend platzieren: Kühlgeräte sollten nicht direkt neben der Heizung, dem Herd oder dem Geschirrspüler stehen, so die Experten des Energieversorgers Greenpeace Energy. Denn bereits eine um ein Grad Celsius niedrigere Raumtemperatur, kann ungefähr drei Prozent Strom bei Gefriergeräten und sechs Prozent bei Kühlgeräten einsparen. Ist ein Umstellen nicht möglich, wird empfohlen, einen feuerfesten Dämmstoff zwischen den Geräten zu platzieren. Bildquelle: iStock/gilaxia
Smartphones nicht über Nacht laden: Die meisten dürften es schon mal getan haben: das Smartphone über Nacht aufladen. Dabei könnten Sie Energie sparen, wenn Sie es zeitnah vom Ladegerät trennen. Denn sobald der Akku aufgeladen ist, wird der Ladevorgang meistens unterbrochen und erst wieder fortgesetzt, wenn die Ladung unter einen bestimmten Wert fällt. Das ständige Auf- und Entladen kann sich auf die Lebensdauer des Geräts auswirken, so „Techbook“, und auch auf den Stromverbrauch. Bildquelle: iStock/onurdongel
Heizung regelmäßig entlüften: Die Heizung ist aufgedreht, aber richtig warm wird es trotzdem nicht? Eine mögliche Ursache könnte Luft im Heizkörper sein. Ist dies der Fall, wird mehr Energie benötigt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erzeugen, so die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Mit einem Entlüfterschlüssel ist es möglich die Luft aus der Heizung entweichen zu lassen. Wissen Sie nicht, wie dabei vorzugehen ist, sollten Sie sich an Fachpersonal wenden. Bildquelle: iStock/SonjaBK
Kochen mit Deckeln: Heiße Eintöpfe, saftige Pfannenschnitzel oder bissfeste Nudeln: Auch bei der Speisenzubereitung haben Sie die Möglichkeit, Einfluss auf Ihre Energiekosten zu nehmen. Daher empfiehlt das Umweltbundesamt beim Kochen den Griff zum Deckel. Denn ohne können Wärme und Wasserdampf ungehindert entweichen. Die Folge: Der Garvorgang dauert länger und der Energieverbrauch kann bis zu 30 Prozent steigen. Bildquelle: iStock/shapecharge
Backofen nicht vorheizen: Weihnachtszeit bedeutet für Sie Plätzchenzeit? Beim nächsten Backvorgang könnten Sie allerdings auf das Vorheizen des Ofens verzichten und so bis zu 20 Prozent Energie sparen, erklärt der Energieversorgungskonzern RWE. Allerdings sollten Sie das Backwerk dabei im Auge behalten, um abzuschätzen, wann es fertig ist – denn ohne Vorheizen ändert sich wahrscheinlich die vorgegebene Backzeit aus dem Rezept. Bildquelle: iStock/gradyreese
LED- und Energiesparlampen nutzen: Eine weitere Möglichkeit, um Energiekosten zu senken, dürften LED- und Energiesparlampen darstellen. Laut der Deutschen Umwelthilfe verbrauchen diese bei gleicher Leistung 80 bis 90 Prozent weniger Strom als Standard-Glühlampen. Außerdem weist die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation darauf hin, dass LED- und Energiesparlampen vergleichsweise länger halten. Bildquelle: iStock/Rawpixel
Nachts die Rollläden schließen: Rollläden und Gardinen dienen für gewöhnlich hauptsächlich als Sichtschutz und zur Abdunklung. Dabei können sie bei kühlen Außentemperaturen auch als Dämmschutz an Glas und Fensterrahmen fungieren. Der Grund: Zwischen Rollläden und Fenster bildet sich eine isolierende Luftschicht, erklärt der Energiekonzern Vattenfall. Der Wärmeverlust wird verhindert und das könnte sich positiv auf den Heizenergieverbrauch auswirken. Bildquelle: iStock/Halfpoint
Bei niedrigen Temperaturen waschen: Die meiste Energie verbraucht der Großteil der Waschmaschinen beim Aufwärmen des Wassers: Je höher die Temperatur, desto höher fällt daher in der Regel auch der Stromverbrauch aus. Die Deutsche Energie-Agentur rät daher dazu, statt des Kochwaschganges bei 30° oder 40° Celsius zu waschen. Dank moderner Waschmittel sei das bei leichten Verschmutzungen, Buntwäsche oder synthetischen Stoffen ausreichend. Bildquelle: iStock/ViktorCap
Sparen mit dem Wasserkocher: Egal, ob Sie heißes Wasser für den Tee oder für die Suppe benötigen – die Bundesregierung gibt in ihrem Sparplan zur Energiewende dem Wasserkocher Vorrang vor dem Herd. Ein elektrischer Kessel verbraucht demnach weniger Energie als das Erhitzen in einem Topf – und ist auch noch schneller. Ein weiterer Energiespartipp der Bundesregierung: Erhitzen Sie immer nur so viel Wasser, wie Sie brauchen. Bildquelle: iStock/AlexLMX
Autor: Barclaycard
Mehr entdecken