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Kosmetik, Technik und Co.: So werden Sie Produkttester

Produkttester bewerten per iPad
Bildquelle: iStock/skynesher

Sie möchten gern als erster neue Produkte testen, dabei flexibel bleiben und auch noch Geld verdienen? Mit einer Nebentätigkeit als Produkttester könnten diese Wünsche in Erfüllung gehen. Was Sie dafür tun müssen und wie Sie in die Testing-Branche einsteigen können, erfahren Sie hier.

Planen Unternehmen die Einführung eines neuen Artikels, spielt oft die Marktforschung eine wichtige Rolle. Wie kommt das Produkt bei den Kunden an? Ist die Handhabung verständlich und praktisch? Um diese und noch mehr Fragen zu beantworten oder mögliche Mängel festzustellen, greifen viele Firmen auf Produkttester zurück. Diese erhalten Zugriff auf Produkte, die es im Handel noch gar nicht gibt, dürfen sie ausprobieren und ihre Erfahrungen und Einschätzungen an das Unternehmen weitergeben. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, Waren zu testen, die bereits im Verkauf sind. Firmen möchten diese dann entweder verbessern oder authentische Rezensionen auf Verkaufsportalen wie etwa Amazon oder Idealo sammeln.

Um als Tester tätig zu sein, ist in der Regel keine spezielle Ausbildung erforderlich. Affinität oder spezifische Produktkenntnisse können bei der Entscheidung für einen Produkttester jedoch Auswahlkriterien sein. Etwa, wenn es um das Testen von Computerspielen oder Babyartikeln geht.

Produkttester werden: Voraussetzungen und Abläufe

Angehende Produktester können beispielsweise auf Portalen wie „clubderproduktester.de“ und „heimarbeit.de“ oder direkt bei Herstellern nach Angeboten suchen. In den meisten Fällen ist dafür zunächst eine Anmeldung auf der jeweiligen Seite nötig. Bei seriösen Anbietern ist das kostenlos. Als nächster Schritt steht das Ausfüllen eines Fragebogens auf dem Programm. Hier werden oft unter anderem Informationen zu Geschlecht, Beruf, Bildung oder Hobbys abgefragt. Die Erstbefragung kann aber auch telefonisch erfolgen.

Anschließend können Sie sich auf verschiedene Testreihen bewerben. Die Auswahl kann je nach Anbieter variieren. Während einige per Los entscheiden, suchen sich andere ihre Tester aufgrund der gesammelten Daten aus, um so ihre Produkte an die passenden Personengruppen zu versenden.

Die Entscheidung ist auf Sie gefallen? Dann dürfen Sie bald mit Post rechnen. Während einige Produkttests stationär durchgeführt werden, findet der Großteil online beziehungsweise bei Ihnen zu Hause unter authentischen Alltagsbedingungen statt. Gelegentlich fügt der Anbieter auch konkrete Anweisungen bei, etwa auf welche Punkte (beispielsweise Funktionalität, Handhabung oder Qualität) Tester besonders achten sollen. Nach dem Ausprobieren gilt es noch einen Fragebogen auszufüllen oder einen ausführlichen Bericht zu schreiben, in dem Sie Ihre Rückmeldung zu den Waren festhalten.

Wie sieht die Vergütung aus?

Auf welche Art und Weise Produkttester bezahlt werden, hängt vom jeweiligen Auftraggeber ab. Oftmals dürfen sie die getestete Ware behalten – egal, ob es sich dabei um Cremes, Spielekonsolen oder Staubsauger handelt. Einige ermöglichen es ihnen, die Artikel zu einem stark reduzierten Preis zu erwerben. Wiederum andere vergüten mit einem festen Geldbetrag oder mit Sammelpunkten – ist eine bestimmte Punktmenge erreicht, dürfen sich Produkttester dann eine Prämie aussuchen.

Um Ihre Chancen zu erhöhen, für eine Testreihe ausgewählt zu werden, können Sie selbst aktiv werden.

  • Bewerben Sie sich auch bei kleinen Unternehmen.
  • Füllen Sie Ihr Profil korrekt aus.
  • Seien Sie verlässlich – so können Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, für eine weitere Testreihe desselben Anbieters erneut ausgewählt zu werden.
  • Mit einem Blog oder einer aktiven Rezensions-Historie, können Sie möglichen Auftraggebern bereits Kostproben zu Ihrem Schreibstil und Ihrem Vorgehen geben.
Autor: Barclaycard
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