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Luxus-Fast-Food: 5 Gourmettempel für Currywurst und Co.

Paar im Restaurant
Bildquelle: iStock/David-Prado

In Berlin und anderen deutschen Großstädten führen Restaurantbetreiber Fast-Food-Klassiker wie Döner, Hot Dogs, Currywurst und Co. in die Gourmet-Küche ein. Wie sich dieser Luxus-Trend auf die ursprünglich einfachen Gerichte auswirkt, wird an folgenden fünf Beispielen deutlich.

Edelcurry, Hamburg

Schon der Name des Restaurants in der Hamburger Innenstadt soll deutlich machen, dass hier keine „normale“ Currywurst auf den Tisch kommt. Ein Gourmet-Koch stellt den Fast-Food-Klassiker aus verschiedenen Fleischsorten wie Schwein, Geflügel, Wild oder in einer vegetarischen Variante eigens für das Restaurant her. Er wurde dafür bereits ausgezeichnet: Die ProSieben-Sendung “Galileo” hat die Currywurst im „Edelcurry“ im Jahr 2009 zur besten in ganz Deutschland gekürt. Soßen wie „Saté-Erdnuss“ oder „Trüffelcreme“ unterstreichen den Luxus-Charakter.

Currywurst „Hamburger Art“: ab 3,90 Euro

K.W.A, Berlin

Das „K.W.A.“ (Kurzform für „Kebab with Attitude“) in Berlin-Mitte unterscheidet sich deutlich von anderen Dönerläden in der Hauptstadt. Hier gibt es unter anderem eine Luxus-Version der Fleischtasche namens „Döner Delüks“ mit Trüffel, wildem Spargel und Brunnenkresse. Auch sonst ist vieles anders als bei der Konkurrenz: Es gibt asiatische oder mexikanische Döner-Varianten, zudem stammt das Fleisch aus artgerechter regionaler Freilandhaltung.

Döner Delüks: ab 12 Euro

The Dawg, Berlin

„Wir machen Hot Dogs“, heißt es auf der Homepage des Berliner Restaurants „The Dawg“. Doch Gäste sollten sich darauf einstellen, dass es sich hierbei nicht um die klassische Variante mit einem Würstchen in zwei Brötchenhälften handelt. Der Sternekoch Björn Swanson kreiert Hot Dogs mit Chili-Bun, Kümmel und Cole Slaw, aus Merguez-Würstchen, Birne und Roquefort – oder er gestaltet einen pechschwarzen Sepia-Hot-Dog, aus dem ein Oktopus-Arm herausschaut.

Hot Dogs: ab 4,80 Euro

Goldies, Berlin

Im „Goldies“ in Berlin-Kreuzberg stehen Pommes frites im Mittelpunkt. Sie werden unter der Anleitung zweier Köche zubereitet, die ihre Ausbildung in einer Sterneküche absolviert haben. Dabei entstehen Gerichte wie Pommes mit frischem Perigord-Trüffel, Pommes mit Peking-Ente und Hoisin-Pflaumen-Majo oder Pommes mit Rote Bete, Meerrettich-Majo und Vodka. Das Motto der etwas anderen Pommes-Bude fassen die Betreiber auf ihrer Website in zwei Sätzen zusammen: „Frittiere nicht dein Leben. Frittiere deinen Traum.“

Pommes-Variationen: ab 4,90 Euro

Gym Cook, München

Fast Food und Fitness – geht das zusammen? Ja, behaupten die Betreiber des „Gym Cook“ in der Maxvorstadt von München. Und servieren proteinreiche Burger, Low-Carb-Pizza, Zoodles (Zucchini-Nudeln) und anderes „Fitfood“, wie sie es nennen. Besonders groß ist die Auswahl an Bowls: Schalen mit Essen nach amerikanischer, arabischer und asiatischer Art. Zum Dessert gibt es unter anderem veganen Apfelkuchen und glutenfreie Macarons.

Bowls: ab 8,90 Euro

Autor: Barclaycard
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