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So sparen Radler Geld: Pannenhilfe, Sharing & Co.

Radfahren in der Stadt
Bildquelle: iStock/Geber86

Immer mehr Menschen steigen auf das Rad um, so das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Wer radelt, tut etwas für seine Gesundheit sowie für die Umwelt – und kann dabei auch noch Geld sparen. Wie? Das erfahren Sie hier.

„Wer Fahrrad fährt, ist wesentlich preisgünstiger und im Stadtverkehr oft auch schneller unterwegs als mit motorisierten Verkehrsmitteln“, heißt es in der Publikation „Radverkehr in Deutschland, Zahlen, Daten, Fakten“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). So können sich die meisten Radler beispielsweise die Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr oder die Autoversicherung sparen. Doch es gibt noch mehr Einsparpotenzial.

Sparen im Schadensfall

Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit oder bei einem Ausflug – eine Panne oder gar ein Fahrradunfall bremst Sie unschön aus. Wenn Sie viel mit dem Rad unterwegs sind und daher über mögliche Maßnahmen zur Pannenhilfe nachdenken, sollten Sie sich gut informieren. Denn die Preise für Abschleppdienste können teilweise sehr unterschiedlich ausfallen. Günstiger können Schutzbriefe von Automobil- oder Fahrrad-Clubs sein, wenn Sie dort bereits Mitglied sind. So ist beispielsweise beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) bereits eine Pannen- und Unfallhilfe im Mitgliedsbeitrag enthalten. Beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) können solche Leistungen für eine Jahresgebühr hinzugebucht werden.

Sparen beim Diebstahlschutz fürs Fahrrad

Wer ein besonders teures Fahrrad sein Eigen nennt oder einfach sehr an seinem Rad hängt, denkt vielleicht über eine Diebstahlversicherung nach – oder hat sogar schon eine. Auch hier gibt es Möglichkeiten zu sparen. Das Onlineportal Check24 weist zum Beispiel darauf hin, dass ein Basisschutz für das Fahrrad bei Einbruchdiebstahl oft bereits in der Hausratversicherung enthalten ist, denn das Rad zählt tatsächlich zum Hausrat. Dieser Schutz umfasst in der Regel nicht nur die Wohnung, sondern auch die Garage, den Fahrrad- oder Privatkeller. Sie können die Hausratversicherung aber auch oft um eine extra Fahrradklausel erweitern. Diese wird zwar separat bepreist, der Versicherungsschutz greift dann aber auch meist, wenn das Rad unterwegs gestohlen wird – allerdings nur, wenn es abgeschlossen war. Diese Variante fällt in der Regel kostengünstiger aus als eine Fahrradvollkasko-Versicherung.

Sparen bei der Anschaffung

Wer erst einmal nur ausprobieren möchte, ob er von anderen Verkehrsmitteln auf das Fahrrad umsteigt oder nur gelegentlich zur Arbeit oder in der Freizeit radelt, könnte sich für das sogenannte Bike-Sharing interessieren. Das funktioniert so: Öffentliche Leihfahrräder können nach einer Anmeldung, beispielsweise über eine App oder per Online-Registrierung, an einem oder mehreren zentralen Standorten entliehen werden. Laut ADAC fallen die Preise dabei generell günstig aus – teilweise kann eine kurze Mietdauer sogar kostenlos sein. Außerdem müssen sich Nutzer nicht um Wartung oder Versicherungsschutz kümmern – und können so Kosten sparen. Bei bestimmten Anbietern kann jedoch eine Nutzungs- oder Einrichtungsgebühr anfallen. Diese kann gelegentlich mit einem Startguthaben verrechnet werden. Einige Fahrradleihsysteme haben auch Monats- und Jahrespauschalen im Angebot, die günstiger ausfallen als mehrere einzelne Ausleihvorgänge. Verbraucher sollten sich daher vorab über die unterschiedlichen Tarife und Konditionen der Fahrradleihsysteme informieren.

Wer doch lieber Ausschau nach einem neuen eigenen „Drahtesel“ hält, findet hier Inspiration zu derzeit angesagten Fahrradtypen.

Autor: Barclaycard
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