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Vergleichsportale im Überblick: Kann man mit ihnen wirklich sparen?

Frau am Rechner mit Unterlagen
Bildquelle: iStock/AntonioGuillem

Sie sind voll im Trend und eine kleine Internet-Erfolgsgeschichte: Vergleichsportale. Doch wer nutzt sie eigentlich? Und spart man dadurch wirklich Geld? Eine Studie, die im Auftrag von Check24 durchgeführt wurde, ist diesen Fragen nachgegangen. Dabei zeigte sich: 70 Prozent der Deutschen nutzen Websites, um Angebote zu vergleichen und vor allem, um den idealen Tarif zu finden. 2017 konnten Verbraucher dadurch mehrere Millionen sparen. 

Ob ein günstigerer Stromanbieter oder optimalere Autoversicherung – es gibt viele Anlässe, ein Vergleichsportal zu besuchen. Und diese Möglichkeit wird gerne und sogar mehrfach genutzt. Rund 40 Prozent der Deutschen beziehen mindestens zwei unterschiedliche Plattformen in ihre Recherchen mit ein.

Informationen bekommen, Verträge checken

Doch was genau ist der Grund, dass diese Portale so häufig genutzt werden? Das Informationsbedürfnis spielt dabei eine tragende Rolle: 62 Prozent der Nutzer verwenden die Portale hauptsächlich, um für sie relevante Daten zu erhalten.

Auch bestehende Verträge werden hier auf den Prüfstand gestellt. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Verwender verfolgt regelmäßig, ob ihr aktueller Vertrag noch die besten Konditionen mit sich bringt.

Viele Informationen, viel Sparpotenzial

Laut Studie haben immerhin 40 Prozent der Deutschen nach eigenen Angaben einen „zu teuren oder zumindest nicht optimalen“ Vertrag. Hier können Vergleichsportale helfen, da sie den Nutzen eine breite Datenbasis zur Verfügung stellen, die durch individuelle Recherchen bei einzelnen Anbietern nur schwer zu erzielen wäre. So fanden 72 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben ein Angebot von einem Anbieter, den sie vorher nicht kannten.

Tschüss alter Vertrag, hallo Ersparnis

Etwas mehr als die Hälfte der Nutzer geben in der Check24-Studie an, im letzten Jahr durch einen Vertragsabschluss über ein Vergleichsportal einen „teuren oder nicht optimalen“ Vertrag losgeworden zu sein – und damit in der Regel auch zu sparen. In Summe sparten die deutschen Verbraucher 2017 so laut Studie 817 Millionen Euro in den Bereichen Kfz-Haftpflicht, Strom, Gas und Internet.

Spitzenreiter ist dabei die Kategorie Kfz-Haftpflicht: Hier ergab sich in 2017 eine Gesamtersparnis von 318 Millionen Euro. Hochgerechnet bedeutet das: Wenn alle privaten Kfz-Halter Vergleichsportale für die Versicherung ihres Wagens genutzt hätten, hätte eine Gesamtersparnis von bis zu 5,3 Milliarden Euro erzielt werden können. Die Frage lässt sich also recht eindeutig beantwortet: Durch Vergleichsportale kann man in der Tat eine Menge Geld sparen.

Autor: Barclaycard
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