Reisen & Entdecken

7 Wachsfigurenkabinette weltweit: Hier gibt’s Stars hautnah

Sightseeing Frau in London
Bildquelle: iStock/andresr

Einmal ein Selfie machen mit einer bekannten Persönlichkeit aus Politik, Sport oder Unterhaltung? Fast täuschend echt gelingt das in einem Wachsfigurenkabinett. Wo Sie den Doppelgängern auf Ihren Reisen begegnen können, erfahren Sie hier.

Madame Tussauds, Berlin

24 Wachsfigurenkabinette betreibt Madame Tussauds weltweit. Neben dem Stammhaus in London verteilen sie sich von Wien und Prag über Peking und Shanghai bis Tokio und Sydney. Im Jahr 2008 eröffnete die deutsche Niederlassung in Berlin in der Straße Unter den Linden. Neben Weltstars zeigt Madame Tussauds auch stets nationale Größen. In der deutschen Hauptstadt sind unter anderem Helene Fischer, Franz Beckenbauer und Günther Jauch zu sehen. Zudem können sich die Besucher an der Aufklärung eines interaktiven „Tatort“-Falls beteiligen, bei dem ihnen das Münsteraner Duo Prof. Karl-Friedrich Boerne und Kommissar Frank Thiel buchstäblich zur Seite stehen.

Mehr Informationen finden  Sie hier.

Madame Tussauds, Washington, D. C.

Vier Wachsfigurenkabinette betreibt Madame Tussauds in den USA: in New York, Los Angeles, Las Vegas und Washington, D. C. In der Hauptstadt sind unter anderem Nachbildungen von sämtlichen Präsidenten zu sehen, die in der Adventszeit schon mal in auffällige Weihnachtspullover gesteckt werden (Foto). Wer schon immer einmal durch historische Schauplätze spazieren wollte, für den gibt es eine spezielle Augmented-Reality-Brille. Die blendet virtuelle Landschaften vor dem Auge des Betrachters ein, sodass der sich fühlt, als wäre er mitten im Geschehen – etwa bei Martin Luther Kings berühmter “I have a dream”-Rede.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Panoptikum, Hamburg

1879 gegründet, ist das Panoptikum auf der Hamburger Reeperbahn das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands. Zu den Ausstellungsstücken gehören viele Aushängeschilder der Hansestadt wie Helmut Schmidt, Heidi Kabel, Jan Fedder, Uwe Seeler und Udo Lindenberg. Aber auch die Beatles sind zu sehen, die nur wenige Meter vom Panoptikum entfernt ihre Weltkarriere starteten.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Musée Grévin, Paris

Ausgerechnet in der französischen Heimat der Gründerin gibt es noch keine „Filiale“ der Madame-Tussauds-Wachsfigurenkabinette. Stattdessen kann man in Paris das Musée Grévin besuchen, das seinen Besuchern seit 1882 die Ebenbilder berühmter Persönlichkeiten präsentiert. Neben den mehr als 200 Exponaten beeindruckt das Wachsfigurenkabinett durch seine opulenten Räume, die teilweise noch aus der Gründungszeit stammen, darunter ein Theatersaal und ein Spiegelpalast.

Übrigens: Wie Madame Tussauds unterhält auch Grévin eine Niederlassung in Prag. In der tschechischen Hauptstadt liegen die beiden Wachsfigurenkabinette gerade einmal 100 Meter voneinander entfernt.

Mehr zum Musée Grévin erfahren Sie hier.

Museo delle Cere, Rom

Passend zum Standort in der italienischen Hauptstadt zeigt das Museo delle Cere unter anderem prägende Persönlichkeiten des Römischen Reiches wie Nero, Marcus Aurelius und Titus. Julius Cäsar ist in Wachs auch wieder mit seiner Geliebten Kleopatra vereint. In der Stadt des Vatikans dürfen darüber hinaus die Päpste nicht fehlen. Ebenfalls zu sehen: die Meister der Renaissance wie da Vinci und Michelangelo. Aber natürlich sind auch jüngere Berühmtheiten nachgebildet.

Mehr Informationen finden Sie hier.

The National Wax Museum Plus, Dublin

Als nationale Berühmtheiten sind in der Hauptstadt der Republik Irland unter anderem die Schriftsteller George Bernard Shaw und James Joyce (Foto) zu sehen. Wer es schaurig mag und über 16 Jahre alt ist, kann sich im Horrorkabinett mit Graf Dracula und Hannibal Lecter aus dem Film „Das Schweigen der Lämmer“ gruseln. Speziell an die kleinen Besucher richtet sich die „Wax World“ mit Harry Potter, Bob dem Baumeister, Spongebob und vielen weiteren Kinderhelden.

Mehr Informationen hier.

Museo de Cera, Madrid

Mit mehr als 450 Exponaten in über 40 Räumen bietet das Museo de Cera einen ausgiebigen Einblick in die Geschichte Spaniens und der ganzen Welt. Zu den ausgestellten nationalen Berühmtheiten gehören Rafael Nadal, El Cid und Antonio Banderas. Aber auch von Berühmtheiten wie Tom Cruise, Johnny Depp und den Marvel-Superhelden (Foto) sind Wachs-Doppelgänger zu sehen. Daneben beherbergt das Museo de Cera einen Weltraumflug-Simulator, einen Multivision-Raum mit einer Darstellung der Historie Spaniens sowie einen “Horrorzug”, der an den dunklen Passagen der Vergangenheit vorbeifährt.

Hier erhalten Sie mehr Informationen.

Autor: Barclaycard
Mehr entdecken