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Reisen mit Kindern: Sechs Spiele für Auto und Zug

Geschwister spielen unterwegs
Bildquelle: iStock/FamVeld

Der nächste Familienurlaub steht an und dieses Mal geht es mit dem Auto oder der Bahn auf große Reise? Damit es für die kleinen Mitfahrer spannender wird, gibt es ein paar Spiele, die Spaß machen oder spielerisch Wissen vermitteln. Darüber freuen sich nicht nur die Kinder, auch Sie haben damit gute Chancen, stressfrei in die Winterferien zu starten.

Für kleine Entdecker: Interaktive Bücher

Mit interaktiven Büchern können Kindern Geschichten oftmals mit mehreren Sinnen erleben, so lassen sich unter anderem Audiodateien damit abspielen. Ein Lernsystem, das beispielsweise so funktioniert, ist tiptoi von Ravensburger. Es besteht aus einem smarten Stift und mehreren kompatiblen Büchern, Spielen und Spielzeug.

Sobald das Kind mit dem batteriebetriebenen Stift auf ein Bild oder einen Textabschnitt tippt, erklingen verschiedene Geräusche, Geschichten oder Lieder. Auch Quizze und Spiele sind in die Bücher eingearbeitet. Zudem gibt es bei tiptoi-Create-Produkten die Option, selbst Texte einzusprechen. Zusätzlich haben Eltern die Möglichkeit, tiptoi mit Kopfhörern zu benutzen – so werden Mitreisende von den Geräuschen nicht gestört.

Vorbereitung: Vor der Reise sollte das kostenlose tiptoi-Manager-Programm auf einen Windows PC oder Mac installiert und anschließend, per USB-Kabel, mit dem intelligenten Stift synchronisiert werden.

Altersempfehlung: Der Hersteller empfiehlt tiptoi ab drei Jahren.

Für Nachwuchskünstler: Magische Tafeln

Beim Malen können Kinder ihre Kreativität ausleben und die Zeit vergessen – was besonders bei längeren Fahrten von Vorteil sein kann. Eine Alternative zu Malblock und Buntstiften, und absoluter Dauerbrenner, sind magnetische Maltafeln, die auch als Magische Zeichentafeln oder Zaubertafeln bekannt sind. Diese lassen sich auf Reisen oftmals platzsparend verstauen.

Tafeln, wie beispielsweise von Simba, sind in der Regel mit einem Stift, Stempeln und Haltegriffen ausgestattet. Die Magnetspitze des Stiftes zieht die feinen Metallteilchen an, die sich unter der Malfläche befinden, und lässt so Bilder und Figuren entstehen. Das gleiche Prinzip wirkt bei den Stempeln. Sobald etwas Neues gemalt werden soll, lassen sich die Zeichnungen mit einem Hebel wegwischen und die Tafel ist wieder blank.

Altersempfehlung: Der Spielzeughersteller empfiehlt die Nutzung für Kinder von drei bis sieben Jahren.

Für junge Tüftler: Magnetische Puzzle

Eine weitere Möglichkeit, junge Mitfahrer im Auto oder der Bahn zu beschäftigen, können magnetische Puzzle sein. Bei diesen ist die Rückseite der einzelnen Puzzleteile mit einer magnetischen Schicht versehen. Außerdem befinden sie sich in den meisten Fällen in einer kleinen Schachtel, in deren Deckel eine Metallschicht eingearbeitet wurde.

So haben Kinder die Möglichkeit die Puzzleteile direkt auf dem Deckel zu sortieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Puzzleteile im Auto oder Zug herunterfallen oder gar verloren gehen, soll dadurch minimiert werden. Magnetische Puzzle dieser Art bietet beispielsweise der Spielzeughersteller Coppenrath & Die Spiegelburg an.

Altersempfehlung: Laut Anbieter können Puzzler ab vier Jahren damit spielen.

Für Puppenmütter: Mini-Welten zum Mitnehmen

Ihr Kind ist mitten in ein Spiel vertieft, doch dann geht es schon Richtung Zug oder Auto? Eine Möglichkeit, damit die Kleinen nahtlos weitermachen können, sind Spielzeug-Schatullen, wie etwa von Polly Pocket. Die Boxen inklusive Spielfiguren, Zubehörteilen und bunter Spielwelt lassen sich verschließen und laut Anbieter aufgrund ihrer Größe überallhin mitnehmen. So kann Ihr Nachwuchs seine kleinen Spielkameraden immer mit dabeihaben.

Altersempfehlung: Mattel rät zu einer Nutzung ab vier Jahren.

Für Ratefüchse: Junior-Edition der black stories

Das eigentlich für Teenager und Erwachsene gedachte Ratespiel rund um kniffelige und gruselige Geschichten gibt es auch in der Junior-Edition. Ein Spieler wird zum Spielleiter auserkoren, dieser liest einen kurzen Text mit einer Situation vor. Anschließend darf er die Fragen der Mitspieler nur mit Ja oder Nein beantworten. Ziel des Spiels ist es, die Umstände der Geschichte zu erraten.

Aus den „black stories“ werden dabei unter anderem blaue, pinke oder grüne Geschichten aus verschiedenen Themenkomplexen wie der Meereswelt, Urlaub und Ferien oder den „wilden Wäldern“.

Altersempfehlung: Die Junior-Edition der black stories wird ab 8 Jahren empfohlen.

Für eifrige Zuhörer: Hörspiele

Kindern, die gern Geschichten hören, können Eltern eine lange Fahrt auch mit Hörspielen verkürzen. Hierbei haben Sie die Wahl zwischen Audioformaten, die

mit mehreren Stimmen eingesprochen sind oder in denen ein Erzähler durch die Geschichte führt – je nach persönlichen Vorlieben. Ein Beispiel für Ersteres sind die Geschichten von Conni.

Damit Ihr Kind im Auto oder Zug ein Hörspiel anhören kann, benötigen Sie entweder einen Discman, ein Tablet, einen MP3-Player oder ein Smartphone, je nachdem, für welches Audioformat Sie sich entscheiden. Kinder-Kopfhörer erlauben nicht nur eine Begrenzung der Lautstärke, sondern verhindern, dass Mitreisende dem Hörspiel ebenfalls lauschen.

Altersempfehlung: Conni-Hörspiele gibt es für Kinder ab drei Jahren und aufwärts.

Autor: Barclaycard
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