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Die 50-30-20-Regel kann beim Sparen helfen

Finanzen überblicken
Bildquelle: iStock/simpson33

Sie wollen finanziell den Überblick behalten? Die 50-30-20-Regel könnte Ihnen dabei helfen, Ihr Einkommen im Alltag gezielt einzuteilen und dabei auch Geld beiseitezulegen. Was es mit der Formel auf sich hat, erfahren Sie hier.

Die 50-30-20-Regel stellt eine Möglichkeit dar, den Überblick über Ihre Finanzen zu behalten und Ihr Einkommen zielgerichtet zu verplanen. Die Regel schlägt vor, wie Sie Ihr monatliches Nettoeinkommen in drei bestimmte Kategorien aufteilen können. Die namensgebenden Zahlen stehen dabei für Prozentwerte, die bestimmten Ausgaben zugeordnet werden.

Die Fixkosten: 50 Prozent

Alle Grundausgaben, also alle laufenden und notwendigen Kosten im Monat, fallen in die 50-Prozent-Kategorie. Dazu gehören beispielsweise Miete, Steuern und Benzinkosten fürs Auto, Versicherungs- und Handygebühren sowie Ausgaben für Strom und Lebensmittel. Laut 50-30-20-Regel sollten Sie für diese sogenannten Fixkosten etwa 50 Prozent Ihres monatlichen Einkommens einplanen. Um diese Regel einzuhalten, kann eventuell die Einrichtung eines separaten Haushaltskontos hilfreich sein. Auf dieses überweisen Sie zum Beispiel gleich am Monatsanfang die Hälfte Ihres Gehalts.

Die Freizeitgestaltung: 30 Prozent

Überschreiten Sie Ihre monatlichen Fixkosten nicht signifikant, stehen Ihnen laut 50-30-20-Regel 30 Prozent Ihrer Einkünfte für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Darunter fallen etwa Ausgaben für Hobbys, Einkaufsbummel, Urlaub, Geschenke und alles andere, was Geld kostet, aber nicht zu den monatlichen Grundausgaben gehört.

Sparpotenzial: 20 Prozent

Halten Sie sich an die 50-30-20-Regel, sind 80 Prozent Ihrer monatlichen Einkünfte fest verplant. Das heißt: Es bleiben noch 20 Prozent übrig, die Sie beiseitelegen und damit beispielsweise Rücklagen bilden oder für Ihre private Altersvorsorge nutzen können. Auch einen Kredit könnte damit getilgt werden. Ähnlich wie bei den Fixkosten kann auch bei Ihren 20 Spar-Prozenten für den Anfang ein separates Konto helfen, auf das Sie per Dauerauftrag jeden Monat eine feste Summe einzahlen.

Budgetplanung per App

Bei der Ausgabenplanung mit der 50-30-20-Regel kann Ihnen eine entsprechende Finanz-App helfen, beispielsweise Moneywyn (erhältlich für iOS). Hier können Sie Ihre Ausgaben in die Kategorien „Bedürfnisse“, „Wünsche“ und „Einsparungen“ einteilen. Anschließend wird Ihnen angezeigt, wie viel Prozent Ihres Einkommens Sie für welche dieser Kategorien aufgewendet haben. So sehen Sie, wie gut Sie sich an die 50-30-20-Regel gehalten haben.

Auch mit der App Mein Budget (für iOS und Android) lässt sich das Ausgabeverhalten gut überblicken. Die kostenlose Haushaltsbuch-App bietet Einnahmen/Ausgaben-Übersichten und lässt sich von der gesamten Familie nutzen.

Autor: Barclaycard
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