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Gute Aussichten: Smartphones mit hoher Pixeldichte

Mann macht ein Foto mit dem Smartphone
Bildquelle: iStock/LiudmylaSupynska

Egal, ob gestreamt, heruntergeladen oder selbst fotografiert – Smartphones erlauben nicht nur (fast) überall Zugriff auf visuelle Inhalte, sondern überzeugen auch immer öfter mit hoher Bildqualität. Wer darauf Wert legt, sollte daher auch immer einen Blick auf die Pixeldichte werfen.

Die Schärfe eines Displays wird immer in ppi gemessen. Das steht im Englischen für pixels per inch und gibt an, wie viele Pixelbausteine pro Zoll vorhanden sind, um das Bild zusammenzusetzen. Inzwischen sind Pixeldichten von 300 ppi keine Seltenheit mehr. Grundsätzlich gilt: Je höher der ppi-Wert, desto schärfer ist das Bild. Eine hohe Pixeldichte kann sowohl beim Anschauen von Fotos und Videos als auch beim Lesen von Texten oder Straßenkarten von Vorteil sein.

Das Farbenfrohe: Xperia XZ Premium

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Mit dem Xperia XZ Premium brachte Sony 2017 weltweit das erste Smartphone mit hochauflösendem 4K HDR Display auf den Markt. Auf einer Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll brachte der Hersteller 3640 x 2160 Pixel unter – das entspricht einer Pixeldichte von 801 ppi.

Kamera-Highlight: Das Smartphone ist außerdem mit der Motion-Eye-Kamera ausgestattet. Diese nimmt in Superzeitlupen-Funktion 960 Bilder pro Sekunde auf und schießt Bilder, die das menschliche Auge selbst nicht wahrnehmen kann.

Harte Fakten: Zusätzlich weist das Xperia XZ Premium unter anderem einen Snapdragon-Chip 835, 4 GB RAM und 64 GB internen Speicher auf.

Der Einserschüler: Galaxy S9

Auch mit Samsungs aktuellem Flaggschiff, dem Galaxy S9, können Sie gestochen scharfe Bildwelten erleben: Das 5,8-Zoll-AMOLED-Display des Android-Geräts hat eine Auflösung von 2960 x 1440 Pixeln und erreicht somit eine Pixeldichte von 570 ppi. Die Experten von DisplayMate, dem führenden Testinstitut für Videobildschirme, verliehen dem Galaxy S9 sogar die Gesamtnote „1 +“.

Kamera-Highlight: Schwierige Lichtverhältnisse? Gibt es beim Galaxy S9 nicht mehr: Dank zweier verschiedener Blendenöffnungen stellt sich die variable Blende vollautomatisch auf das Umgebungslicht ein. Laut Hersteller sollen so selbst bei Nacht schöne und klare Fotos gelingen.

Harte Fakten: Das Modell hat aber auch innere Werte: Ein Samsung-Chip Exynos 9810 ist für die Leistung zuständig und kommt mit 4 GB Arbeitsspeicher daher.

Das Erleuchtete: LG G7 ThinQ

Mit 563 ppi wartet das LG G7 ThinQ auf: Nutzer bekommen hier einen IPS-Screen mit einer Bildschirmdiagonalen von 6,1 Zoll geboten, auf dem 3120 x 1440 Bildpunkte verteilt sind. Das Display weist eine maximale Helligkeit von bis zu 1000 Nit auf, was es laut Hersteller zum hellsten und lebendigsten Screen „auf dem aktuellen Smartphone-Markt macht“. Dadurch lassen sich Inhalte auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennen.

Kamera-Highlight: Ganz schön smart ist die AI Cam des Android-Phones: Sie analysiert das Fotomotiv und wendet selbständig intelligente Einstellungen an, um das Bild zu verbessern. So weiß die Kamera beispielsweise, ob das Licht zu dunkel ist, und passt automatisch die Helligkeit bei jeder Aufnahme an.

Harte Fakten: Angetrieben wird das LG G7 ThinQ dabei von einem Snapdragon-Prozessor 845, der Arbeitsspeicher liegt bei 4 GB RAM und der interne Speicher bei 64 GB.

Der Kontrastreiche: Das Nokia 8

Lange war es still um Smartphone-Produkte aus dem Hause Nokia: 2017 präsentierte der finnische Hersteller dann mit dem Nokia 8 ein neues Flaggschiff, das mit einem kontrast- und lichtstarken 5,3 Zoll-Display ausgestattet ist. Die Auflösung liegt bei 2560 x 1440 Pixeln – rund 554 ppi.

Kamera-Highlight: Für eine hohe Bildqualität beim Nokia 8 sorgt zusätzlich die Dual-Kamera, die mit einer Optik aus dem Hause Carl Zeiss ausgestattet ist. Sie besteht aus zwei 13-Megapixel-Sensoren und einem Monochrom-Sensor. So gelingen sowohl Farb- als auch Schwarz-Weiß-Fotos.

Harte Fakten: Für die Performance ist der Snapdragon-Prozessor 835 verantwortlich. Der Arbeitsspeicher liegt bei 4 GB RAM, der interne Speicher standardmäßig bei 64 GB, dieser lässt sich jedoch jederzeit per microSD-Karte erweitern.

Der X-perte: Das iPhone X

Mit der Vorstellung des iPhone X trieb Apple im September 2017 den Trend zum randlosen Design auf die Spitze: Bis auf eine schmale Ausbuchtung am oberen Bildrand für die Kamera verzichtet das iOS-Modell beim Super-Retina-Display auf dieses Design-Element. Den 5,8 Zoll großen Bildschirm stattete Apple mit einer Auflösung von 2436 x 1125 Pixeln (458 ppi) aus und bietet so eine kontrastreiche Farbdarstellung.

Kamera-Highlight: Das integrierte Portraitlicht soll bei der 12-Megapixel Dual-Kamera für Fotos in Studioqualität sorgen, während das Weitwinkel- und das Teleobjektiv mit einem optischen und einem digitalen Zoom aufwarten.

Harte Fakten: Neben einer Rückseite aus Glas besteht der seitliche Rahmen aus Edelstahl. Das iPhone X besitzt außerdem eine IP67-Zertifizierung und ist somit gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Im Herbst 2018 soll bereits die neue iPhone-Generation auf den Markt kommen. Analystenschätzungen zufolge, etwa von den Experten Ming-Chi Kuo oder Amit Daryanani, werden drei neue Geräte erwartet: ein LCD-iPhone mit 6,1 Zoll, das iPhone X 2018 mit 5,8 Zoll und ein iPhone X Plus 2018 mit 6,5 Zoll.

Autor: Barclaycard
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