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Acht spannende Fakten rund um Geld, Kreditkarten und Co.

Geldscheine
Bildquelle: iStock/Kemter

Wie viel kostet eigentlich die Herstellung einer Banknote, wer war der erste Milliardär der Welt und machen Eltern beim Taschengeld wirklich Unterschiede zwischen den Geschlechtern? Antworten auf diese und noch mehr kuriose Fragen rund um das Thema Geld verraten wir Ihnen hier.

So viel kostet die Herstellung von Geld

Viele Fakten rund um die Geldherstellung sind aus Sicherheitsgründen geheim – einige jedoch nicht, zum Beispiel: Laut der Europäischen Zentralbank (EZB) belaufen sich die Kosten für die Herstellung einer Banknote, je nach Wert, auf maximal 16 Cent pro Euroschein. Je höher der Wert der Note, desto höher sind auch die Produktionskosten. Am günstigsten ist mit rund sieben Cent daher der Fünf-Euro-Schein.

Anders sieht es bei Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus. Hier übersteigen Herstellungs- und Transportkosten den Nennwert meist deutlich. Aus diesem Grund haben beispielsweise die Niederlande und Italien die Kleinmünzen abgeschafft.

Das ist die weltweit teuerste Kreditkarte

Das alles ist allerdings nichts im Vergleich zu den Herstellungskosten der Visa Infinite Card der Sberbank in Kasachstan. Die Kreditkarte herzustellen, kostet laut dem Geschäftsreisenmagazin „The Frequent Traveller“ rund 65.000 US-Dollar. Denn die Karte besteht aus purem Gold und ist mit 26 Diamanten veredelt. Zu den 65.000 US-Dollar kommen noch einmal 35.000 US-Dollar für den eigentlichen Erwerb der Karte hinzu.

Zusammengerechnet belaufen sich die Anschaffungskosten also auf 100.000 Euro. Damit ist diese Visa Infinite Card die teuerste Kreditkarte der Welt. Dafür bietet sie ihren Besitzern neben einer Lebensversicherung und einem Concierge-Service aber unter anderem auch VIP-Vorteile bei verschiedenen Golfclubs, Luxusreise-Anbietern und beim Check-in am Flughafen.

Wo steht der entlegenste Geldautomat der Welt?

In der größten Forschungs- und Logistikstation in der Antarktis, der McMurdo-Station nahe dem Südpol, herrschen die meiste Zeit des Jahres Dunkelheit und extreme Kälte. Die mehr als 1.000 Bewohner der Einrichtung leben und arbeiten in über 85 Gebäuden und müssen trotz der abgelegenen Lage nicht auf allzu viele Dinge verzichten: So gibt es hier laut „Stern“ etwa auch einen Geldautomaten.

Wer bekommt mehr Taschengeld: Jungen oder Mädchen?

Eine aktuelle Statista-Umfrage hat ergeben: Jungen zwischen 9 und 14 Jahren bekommen in Deutschland im Schnitt mehr Taschengeld als gleichaltrige Mädchen. In der vierten Klasse beispielsweise erhalten Jungen monatlich rund 16 Euro Taschengeld, Mädchen hingegen nur knapp zwölf Euro. Im Laufe der Jahre verringert sich die Differenz: In der siebten Klasse beträgt der Unterschied laut Statistik nur noch knapp 1,50 Euro.

Das ist die wertvollste Banknote der Welt

Die wertvollste Dollar-Note, die jemals hergestellt wurde, hat einen Nennwert von 100.000 US-Dollar. Sie wurde 1934/35 gedruckt, diente aber laut dem Bureau of Engraving and Printing lediglich als Transaktionsmittel für Zentralbanken und gelangte daher nie in Umlauf. Dennoch ist der 100.000-Dollar-Schein bis heute gültig und damit ein legales Zahlungsmittel.

Staus kosten deutsche Unternehmen jährlich Millionen

Können Staus Auswirkungen auf den Umsatz eines Unternehmens haben? Laut den Zahlen einer Erhebung von TomTom Telematics schon. Der niederländische Hersteller von Navigationssystemen meldete auf Grundlage seines “TomTom Traffic Index Reports”: Im Jahr 2017 verloren deutsche Unternehmen hochgerechnet mehr als 300 Millionen Euro, weil ihre Mitarbeiter auf dem Arbeitsweg oder auf Dienstfahrten im Stau standen.

Der erste Milliardär der Welt

Bis heute gilt John D. Rockefeller als erster Milliardär der Weltgeschichte (in US-Dollar gerechnet): Das gelang ihm laut dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ bereits im Jahr 1916. Sein Vermögen hatte der Industrielle verdient, indem er 1870 die Firma Rockefeller Standard Oil gründete und damit groß ins Ölgeschäft einstieg.

So wird der 500-Euro-Schein in Spanien genannt

In Spanien hat sich für den 500-Euro-Schein ein kurioser Spitzname etabliert. Laut dem Bundesverband deutscher Banken wird er dort „Bin Laden“ genannt. Der Grund: „Alle wissen, dass er existiert, aber kaum einer hat ihn je gesehen oder gar zu fassen gekriegt.“ Dabei soll ein Viertel aller im Umlauf befindlichen Fünfhunderter in Spanien zu finden sein.

Übrigens: Die EU nimmt Abschied vom 500-Euro-Schein. Seit Ende 2018 werden keine neuen 500er mehr gedruckt, stattdessen wurden neue 100- und 200-Euro-Noten eingeführt. Grund hierfür ist laut EZB vor allem der Schutz vor Fälschungen.

Autor: Barclaycard
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