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Gut zu wissen: Aufbau und Bedeutung der Kreditkartennummer

Kreditkartenstapel
Bildquelle: iStock/alexialex

Viele Shopping-Fans nutzen sie regelmäßig, manche kennen sie sogar auswendig: ihre Kreditkartennummer. Aber wie setzt sich die Zahlenreihe eigentlich zusammen? Und warum sind einige Kreditkartennummern kürzer als andere? Hier erfahren Sie, welche Infos sich aus der Nummer ablesen lassen.

Jede Kreditkartennummer gibt es weltweit nur einmal, denn sie ordnet die Kreditkarte eindeutig dem Besitzer zu.

Wie sieht die Kreditkartennummer aus?

Die Kreditkartennummer befindet sich auf der Vorderseite der Kreditkarte. Sie ist in der Regel daran zu erkennen, dass sie nicht einfach nur aufgedruckt, sondern eingeprägt ist – man kann die Zahlen also fühlen, wenn man mit dem Finger darüber streicht.

Diese Prägung war früher zwingend notwendig, wenn man mit der Kreditkarte im Laden bezahlen wollte. Denn nur so konnten mechanische Geräte einen Kreditkartenbeleg erzeugen. Heute werden solche Geräte nur noch selten verwendet. Eingeprägt ist die Kreditkartennummer aber auch heute noch, falls die modernen Chip-Lesegeräte ausfallen sollten und als Alternative mechanische Geräte zum Einsatz kommen. So läuft der Einkauf auf jeden Fall problemlos ab.

Warum sind Kreditkartennummern unterschiedlich lang?

Wer seine Kreditkartennummer schon mal mit den Nummern auf anderen Karten verglichen hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass die Anzahl der Ziffern variieren kann. Zwischen zwölf und 16 Stellen sind möglich.

Die Länge der Nummer richtet sich nicht etwa nach den persönlichen Daten des Kunden wie etwa der Kontonummer. Sie ist vielmehr schlicht abhängig vom Kreditkartenanbieter. Die Nummern auf den Karten von MasterCard etwa haben immer 16 Stellen, bei Visa ist es in der Regel ebenso. Da diese beiden Anbieter in Deutschland am weitesten verbreitet sind, ist hierzulande vor allem die 16-stellige Kreditkartennummer gängig.

Aber egal, ob zwölf, 15 oder 16 Stellen: Eine so lange Zahlenreihe ist für das Auge schwierig zu erfassen. Um beides zu erleichtern, ist die Kreditkartennummer in der Regel in Zahlenblöcke unterteilt. Bei 16 Stellen sind es vier Blöcke zu je vier Ziffern.

Wie setzt sich die Kreditkartennummer zusammen?

Die Kreditkartennummer gliedert sich in drei Bereiche:

Die ersten sechs Ziffern bilden den sogenannten BIN-Code. BIN steht für “Bank Identification Number”. Daran lässt sich ablesen:

  • Um welcheKreditkartengesellschaft es sich handelt. Visa-Kreditkartennummern beginnen beispielsweise immer mit einer 4, Mastercard-Kreditkarten mit 51 bis 55.
  • Welche Bank die Karte ausgegeben hat.
  • Um welchenKreditkartentyp es sich handelt, etwa Gold oder Platin, eine Zweit- oder eine Firmenkarte.

Die nachfolgenden neun Ziffern entsprechen der Kontonummer des Kreditkarteninhabers. Wichtig: Diese ist nicht identisch mit der Kontonummer Ihres Girokontos.

Die letzte Ziffer der Kreditkartennummer ist eine Prüfziffer: Sie wird durch einen speziellen Algorithmus bestimmt und automatisch angefügt. Mithilfe der Prüfziffer können Online-Händler zum Beispiel kontrollieren, ob es sich um eine tatsächlich existierende Kreditkartennummer und um eine gültige Kreditkarte handelt.

Autor: Barclaycard
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