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Einkaufen und gleichzeitig spenden? So gehts

Shoppen und Gutes tun
Bildquelle: iStock/Neustockimages

Mittlerweile kombinieren viele Unternehmen den Verkauf von Lebensmitteln oder Kosmetikprodukten mit einer Wohltätigkeitsaktion und ermöglichen es ihren Kunden so, ohne großen Aufwand eine Spende zu leisten. Wir haben uns fünf Konzepte angesehen, mit denen Sie im Alltag ganz einfach Gutes tun können.

Für Fair-Teiler: Share Foods

Mit dem nächsten Einkauf bedürftigen Menschen helfen – das ist das Konzept des Berliner Start-ups Share Foods, das seine Produkte in Filialen von Rewe und dm sowie im eigenen Online-Shop anbietet. Und so funktioniert es: Mit jedem verkauften Mineralwasser, Nussriegel oder Seifenstück der Marke "Share" spendet das Unternehmen laut eigenen Angaben in Kooperation mit sozialen Partnern ein Produkt an einen Menschen in Not.

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Wohin geht die Spende? Share Foods unterstützt verschiedene Hilfsprojekte im In- und Ausland. Zu den Partnern zählen zurzeit die Hilfsorganisation Aktion gegen Hunger, das UN World Food Programme und die Berliner Tafel.  So erhält etwa mit dem Kauf eines Share-Bio-Nussriegels ein Bedürftiger bei der Berliner Tafel oder ein Rohingya-Flüchtling in Bangladesch eine Mahlzeit. Durch Codes auf den Produkten können Verbraucher mitverfolgen, wo ihre Hilfe ankommt.

Für Spontane: Deutschland rundet auf

„Aufrunden, bitte“: Mit diesen Worten haben Kunden in einigen Supermärkten und Discountern die Möglichkeit, den Einkaufswert an der Kasse um maximal zehn Cent aufzurunden. Die im März 2012 gestartete Aktion sammelt deutschlandweit Kleinstspenden von Kunden teilnehmender Händler, zu denen aktuell beispielsweise Penny, Kaufland und Netto gehören.

Wohin geht die Spende? Die Aktion Deutschland rundet auf möchte mit dem gesammelten Geld sozial benachteiligten Kindern in der Bundesrepublik helfen. Nach eigenen Aussagen gehen die Spenden zu 100 Prozent an ausgewählte Förderprojekte, die Kindern und Jugendlichen durch Hilfe zur Selbsthilfe die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglichen sollen. Zu den bisher geförderten Projekten gehört zum Beispiel ein Mentorenprogramm für Grundschulkinder, die besondere Fürsorge brauchen.

Für Wassertrinker: Viva con Agua

Wasser kaufen und gleichzeitig spenden können Käufer mit dem Mineralwasser von Viva con Agua, das seit 2010 in ausgewählten Shops und Lokalen erhältlich ist. Mit dem Kauf einer Wasserflasche des gleichnamigen Netzwerkes tragen Verbraucher dazu bei, mehr Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen zu verschaffen.

Wohin geht die Spende? Viva con Agua unterstützt momentan unter anderem Wasserprojekte der Welthungerhilfe in Äthiopien, Uganda und Nepal. Laut Webseite der Initiative fließen mindestens 60 Prozent der Gewinne aus dem Wasserverkauf in gemeinnützige Projekte.

Für Online-Einkäufer: Charity-Shopping

Charity-Shopping kombiniert den Online-Einkauf mit einer Spendenmöglichkeit, die beim Verbraucher keine Extrakosten verursacht. Das Prinzip: Auf Plattformen wie HelpDirect.org oder Schulengel.de wählen Kunden einen Online-Shop aus, bei dem sie einkaufen möchten. Gleichzeitig können sie ein Projekt aussuchen, das von ihrem Kauf profitieren soll. Daraufhin werden sie zu ihrem gewünschten Shop weitergeleitet und können dort ganz einfach zum regulären Preis shoppen. Für diese Weiterleitung zahlen die Onlinehändler eine Provision an die Charity-Shopping-Plattformen, die diese wiederum in eine Spende umwandeln.

Wohin geht die Spende? Charity-Shopper können selbst entscheiden, wohin das Geld fließt. Voraussetzung ist lediglich, dass die gewünschte Einrichtung auf dem Spendenportal angemeldet ist.

Für Secondhand-Liebhaber: Oxfam

Preiswert einkaufen und dabei Gutes tun – dafür steht Oxfam. In den Secondhand-Läden der Hilfs- und Entwicklungsorganisation finden Kunden eine große Auswahl an gespendeten Produkten, von Kleidung über Bücher bis hin zu Haushaltswaren.

Wohin geht das Geld? Laut Oxfam fließen die Gewinne aus dem Verkauf in die entwicklungspolitische Arbeit der Hilfsorganisation, die sich weltweit unter anderem für eine saubere Wasserversorgung und die Bildung von Frauen in Entwicklungsländern einsetzt.

Autor: Barclaycard
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