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Spritpreise: Daher kommen die Unterschiede

Spritpreise
Bildquelle: iStock/acilo

Abends nach der Arbeit oder doch lieber am Wochenende? Wann sie eine Tankstelle aufsuchen, sollten Autofahrer nicht vorschnell entscheiden. Der Grund: Je nach Wochentag, Bundesland und Uhrzeit unterscheiden sich die Spritpreise – wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zapft, kann also Geld sparen.

Generell hängen die starken Schwankungen der Kraftstoffpreise vom Weltölmarkt ab. Dieser gibt vor, was der Liter Benzin oder Diesel aktuell kostet. Preissteigerungen an Wochenenden und Feiertagen erklären die Mineralölkonzerne regelmäßig mit erhöhter Nachfrage.

Wann und wo ist Tanken besonders günstig?

Am günstigsten sind die Spritpreise laut einer ADAC-Untersuchung zwischen 21 und 22 Uhr. „Für die Masse der Autofahrer alltagstauglicher und daher empfehlenswerter ist jedoch unverändert der Zeitkorridor zwischen 16 und 22 Uhr”, heißt es zudem. Am teuersten ist das Tanken zwischen zwei und fünf Uhr morgens. Auch sonntags sowie an bundesweiten Feiertagen wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten sind Benzin, Diesel und Co. meist teurer.

Hinzu kommen starke Schwankungen von Bundesland zu Bundesland, die mit der unterschiedlichen Dichte des Tankstellennetzes zu tun haben. Wo die Konkurrenz höher ist, sind die Preise in der Regel niedriger. Für Pendler und Urlauber, die verschiedene Bundesländer durchqueren müssen, um von A nach B zu kommen, bedeutet das: Auch sie können sparen, wenn sie wissen, wo der Sprit am günstigsten ist.

Im bundesweiten Vergleich tanken Autofahrer dem ADAC zufolge aktuell in Hamburg, Berlin und Bremen am preiswertesten. Im Saarland, in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern hingegen liegen die Preise für Benzin am höchsten. Für Diesel müssen Autofahrer in Bayern und Baden-Württemberg sowie im Saarland am tiefsten in die Tasche greifen.

Preisvergleich via App

Viele Apps bieten Autofahrern mittlerweile schon die Möglichkeit, Spritpreise miteinander zu vergleichen und so die günstigste Zapfsäule in der Umgebung anzufahren. Apps wie „clever-tanken“ für iOS und Android liefern zuverlässige Informationen zu den unterschiedlichen Benzin- und Dieselpreisen in der Nähe. Filter- und Suchfunktionen ermöglichen einen schnellen Preisvergleich. Und auch für andere Bereiche wie etwa bei der Parkplatzsuche gibt es einige nützliche Apps.

Achtung: Die Nutzung des Handys während des Autofahrens kann zu Gefahrensituationen führen und ist daher verboten. Um sich und andere zu schützen, ist eine Verwendung der Apps vor dem Losfahren am sichersten. Oder aber Sie halten an geeigneter Stelle während der Fahrt kurz an, um den Preisvergleich zu starten.

Autor: Barclaycard
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