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Paketlieferung über alternative Zustellmethoden

Paketzustellung
Bildquelle: Barclaycard

Sind Empfänger nicht zu Hause, wenn das Paket geliefert wird, landet Bestelltes schnell beim Nachbarn oder in der nächsten Packstation beziehungsweise Postfiliale. Verhindern lässt sich das mit alternativen Möglichkeiten der Zustellung, die für Adressaten besonders bequem sind.

 

Zustellung via PaketButler

 

Beim PaketButler handelt es sich um einen faltbaren, metallverstärkten Sack, den Sie sich an die Wohnungstür hängen können. Öffnen lässt sich dieser von Besitzer und Paketbote mit einem Zahlencode. Der Kaufpreis für diese Art der Paketlieferung liegt bei rund 250 Euro. Alternativ können Sie den PaketButler auch mieten. Je nach Vertragslaufzeit liegen die Kosten dann zwischen 7,99 Euro und 11,84 Euro pro Monat.

 

Vor allem geeignet für: Bewohner von Mehrfamilienhäusern

 

 

Luxus-Variante: Paketbox

 

Ähnlich funktioniert das Prinzip der Paketbox. Die „Hardware“ besteht allerdings aus einem festen Container, den Sie zum Beispiel auf Ihrem Grundstück platzieren oder an der Hauswand befestigen können. Es handelt sich also um einen Briefkasten für Pakete.

 

Einmalig erteilen Sie den Paketzustellern online eine Abstellgenehmigung. Anschließend erfolgt die Paketzustellung über eine TAN-Nummer, mit der die Box geöffnet werden kann. Die private Packstation hat ihren Preis: Zwischen 250 und 900 Euro kostet eine Paketbox, je nach Funktionsumfang, dazugehöriger Technologie und Größe. Wer möchte, findet mittlerweile auch Kombi-Produkte aus Briefkasten und Paketbox mit dazugehöriger App.

 

Vor allem geeignet für: Hausbesitzer

 

 

Die DHL-Kofferraumzustellung

 

Warum zur Packstation laufen, wenn der Kofferraum des eigenen Autos eine prima Paketbox abgibt? Dachte sich auch DHL und bietet daher ab 2019 den Service „We Deliver“ an, der Paketlieferungen in den privaten Kofferraum vorsieht. Dazu wird der genaue Standort des PKW an den Zusteller übermittelt, der den Kofferraum anschließend via PIN für eine halbe Minute öffnen kann. Voraussetzung ist allerdings ein entsprechendes Steuergerät zur Öffnung des Fahrzeuges.

 

Anfangs wird der Service lediglich für VW- und Smart-Kunden in ausgewählten Städten wie Berlin, Bonn, Köln und Stuttgart verfügbar sein. Laut DHL soll das Angebot aber zeitnah ausgeweitet werden. Fürs Erste ist „We Deliver“ – mit Ausnahme der üblichen Versandkosten – kostenfrei. Mitunter können aber beim jeweiligen Automobilhersteller Kosten für Umrüstungs- und Aktivierungsmaßnahmen anfallen.

 

Vor allem geeignet für: DHL-Kunden, die ein Auto besitzen und deren Fahrzeuge über ein entsprechendes Steuergerät verfügen.

 

Amazon Key: Smarthome-System für Pakete

 

Bisher gibt es diese Zustellmethode nur in den USA, doch künftig könnte das Smarthome-System Amazon Key auch in anderen Ländern angeboten werden. Abzuwarten bleibt, wann es so weit sein wird.

 

Und so funktioniert’s: Der Paketbote erhält über ein codebasiertes Schloss Zutritt zur privaten Wohnung und kann dort das Paket ablegen. Aus Sicherheitsgründen überwacht eine Kamera, die im Lieferumfang enthalten ist, den Vorgang. Für Schloss, Kamera und dazugehöriger App im Gesamtpaket ergeben sich Kosten in Höhe von etwa 250 US-Dollar (umgerechnet ca. 217 Euro), die Installation hingegen ist kostenlos.

 

Vor allem geeignet für: Amazon-Prime-Kunden, denen das Angebot vorbehalten sein soll.

Autor: Barclaycard
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